Die Sonderregelung der Riester-Rente in der Elternzeit

Riester-Rente

Die Sonderregelung der Riester – Rente in der Elternzeit nutzen

Immer mehr Paare entscheiden sich für ein Kind. Allein im Vorjahr erblickten 738.000 Kinder das Licht der Welt. Das sind etwa 23.000 mehr Geburten als 2014.

Meist bleibt nach der Geburt eins der beiden Elternteile zuhause. Damit fehlt den jungen Familien vorübergehend ein Verdienst.

Was sollte man tun in der Elternzeit?

Trotz der finanziell belastenden Zeit sollten Eltern das Sparen für ihre Altersvorsorge auch dann nicht einstellen. Denn hier greift eine Sonderregelung für die Riester-Rente. Diese ermöglicht es, ab dem zweiten Jahr der Elternzeit weniger in den Vertrag einzuzahlen und dennoch die volle Zulage für die geförderte Altersvorsorge zu erhalten.

Welche Zulagen gibt es?

Immobilienmaklerin mit Haus und SchlüßelNeben der Grundzulage von 154 Euro im Jahr gibt es eine Kinderzulage von 300 Euro für jedes nach 2008 geborene Kind. Für davor geborene Kinder sind es immerhin 185 Euro pro Jahr.

Um die komplette Zulage zu erhalten, müssen Riester-Sparer vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens in den Vertrag einzahlen. Und zwar incl. der Zulagen. Das gilt folglich auch im ersten Jahr, der bis zu dreijährigen Elternzeit.

Zwar muss der Elternteil ohne eigenes Einkommen dadurch im ersten Jahr noch den Mindesteigenbeitrag von vier Prozent des Einkommens aus dem Vorjahr zahlen, profitiert aber anschließend. Denn ab dem zweiten Jahr der Elternzeit müssen Riester-Sparer nur den sogenannten Sockelbetrag von 5 Euro monatlich einzahlen.

Auch, wenn nach der Elternzeit die Berufstätigkeit wieder aufgenommen wird, muss im ersten Jahr der beruflichen Tätigkeit nur der Sockelbetrag gezahlt werden.

Bei Fragen zur Riester-Rente und zu den Zuschüssen:

>>Rückruf vereinbaren


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